Blutspende-Tag

Am 08.03. von 14 bis 19 Uhr

Blutspende möglich von gesunden Erwachsenen von 18 bis 72 Jahren (bis zum 73. Geburtstag). Frauen können 4 x, Männer sogar 6 x innerhalb von einem Jahr spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Bitte bringen Sie Ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass (sofern vorhanden) und einen amtlichen Lichtbildausweis mit und essen und trinken Sie ausreichend im Vorfeld. Die Anmeldung zur Blutspende erfolgt auf der Fläche 1 vor dem OBI-Heimwerkermarkt.

Warum ist Blutspenden so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“: etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank der aus Blutspenden gewonnenen Präparate.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Mio. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Das entspricht etwa 15.000 Blutspenden werktäglich oder elf Spenden pro Minute. 2016 führten die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

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